
Nach 5 Jahren Pause, die nicht zuletzt auch etwas mit der Corona-Pandemie zu hatten, fand sich wieder eine DRG-Mannschaft, die am legendären Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf teilnehmen wollte.
Trotz (zu) später Anmeldung hatten wir – Jürgen, Franz, Doris und Uta mit Steuermann Klaus – das Glück, teilnehmen zu dürfen. Wir starteten mit drei weiteren Mannschaften im Rennen 06, Mix-Vierer mit Steuermann, Mindestdurchschnittsalter 60 Jahre. Bei besten Wetter- und Wasserbedingungen galt es also, schneller als mindestens einer von unseren „Gegnern“ zu sein, um auf’s Siegertreppchen zu kommen. Dies war unser erklärtes Ziel, genau wie der Anspruch, die 42,8 km in weniger als zweieinhalb Stunden zu bewältigen. Beides schafften wir: nach 2 Stunden, 24 Minuten und 49 Sekunden erreichten wir Düsseldorf und sicherten uns damit die Bronzemedaille in unserer Klasse. Für die Statistik: insgesamt waren mehr als 160 Boote gestartet, das schnellste Boot war knapp unter zwei Stunden unterwegs – ein neuer Rekord!
„Der Schmerz geht, der Stolz kommt“ – so ging es auch uns, und selbst für unseren Marathon-Erstling Jürgen war ziemlich schnell klar, dass dieser Ruder-Marathon nicht sein letzter sein soll. Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr!
Text: Doris Zobel, Foto: Ulrich Milbacher

